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Arbeitskreis Luchs Nordbayern
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Tel.: 09683 9144
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E-Mail: info@ak-luchs.de



Verhalten gegenüber Menschen

In der Regel meiden Luchse menschliche Ansiedlungen. Sie gelten im Allgemeinen als sehr scheu, sind aber eigentlich nur “unsichtbar“. Denn ein Luchs bleibt bei Annäherung oft lange ruhig sitzen und flüchtet nur selten Hals über Kopf.
Er vertraut auf seine perfekte Tarnung: Bleibt er bewegungslos und macht keine Geräusche, wird er fast immer von uns Menschen übersehen. So werden wir wohl viel öfter als wir denken von Luchsen beobachtet.

Luchs vor Augen – was tun?

Da Luchse häufig auf ihre Tarnung vertrauen und nicht gleich flüchten, kann es zu Begegnungen zwischen den großen Katzen und uns Menschen kommen. Haben Sie das seltene Glück, einen Luchs in freier Wildbahn zu sehen, dann gehen Sie nicht weiter auf das Tier zu, sondern bleiben Sie ruhig stehen oder setzen Sie sich hin.

Der Luchs wird wahrscheinlich das Gleiche tun und Sie beobachten. Gerade wenn er erhöht auf einem Felsen und über einem im Steilhang sitzt, ist er oft erstaunlich vertraut. Oft fallen ihm dabei die Augen zu, nur die Pinselohren bleiben auf Sie gerichtet.

Irgendwann beginnt sich das Tier vielleicht sogar noch zu putzen. Beide Verhaltensweisen sind Übersprungshandlungen – das Tier weiß nicht so genau, was es mit Ihnen anfangen soll. Denn in der Regel wird es ja von uns übersehen!

Wenn Sie viel Zeit und Geduld mitbringen, wird sich der Luchs irgendwann von dannen trollen – oft ohne Sie noch eines Blickes zu würdigen. Nehmen Sie das aber nicht persönlich – das liegt nicht an Ihnen!

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